Let's Talk!

Rezeptionen des Fotobuchs: Gestern, Heute und in Zeiten der Pandemie

Session #1

Adam`s Apple von Paz Errázuriz
mit Ángeles Donoso Macaya und Luis Weinstein
Moderation: Markus Schaden 

24.06.2021  20:00 (MESZ)
Live from Cologne 

Session #2

Unter dem Radar
Zur Rezeptionsgeschichte in der Fotobuchforschung
mit Dr. Anja Schürmann (Kulturwissenschaftliches Institut, Essen)
und Prof. Dr. Steffen Siegel (Folkwang Universität der Künste, Essen)
Moderation: Markus Schaden

30.06.2021  19:00 (MESZ)
Live from Cologne 

Session #3

Fresh Air: PBM.Radio on Tour
Wir sprechen mit Passant*innen in Köln über Fotografie und Fotobücher
in Corona-Zeiten

16.09.2021  20:00 (MESZ)

Session #4

Pandemic Photobooks
Das Fotobuch in der Corona-Krise, global conference call 

23.09.2021  20:00 (MESZ)
Live from Cologne 

Welche Fotobücher welche Bedeutung entfalten, hängt maßgeblich von ihren Rezipient*innen ab. Ihr kritischer Blick bestimmt über die gesellschaftliche Relevanz und die zeit- und kontext-abhängige Lesart der Bücher. Erst in der Rezeption können Fotobücher ihren Einfluss entwickeln, neue Perspektiven eröffnen und sich in unser kulturelles Gedächtnis einschreiben. Die Geschichte des Fotobuches ist deshalb immer auch eine Geschichte seiner Rezeption.

Die erste Reihe unserer Lets Talk! Sessions rückt diese Fragen zum Verhältnis von Leser*innen und Fotobuch in den Fokus und aktualisiert das Themenfeld in Hinblick auf die globale Corona-Krise. 

Gründe für die Popularität eines Buchs interessieren uns dabei ebenso, wie die Fragen welchen Effekt Fotobücher und deren Rezeption auf das Werk von Fotograf*innen haben.  Wir werfen weiter einen kritischen Blick auf die Praxis der Buchrezension und diskutieren wie es um die Relevanz der Rezeptionsforschung innerhalb der Fototheorie steht. Auch wird uns die Auswirkung internetbasierter bzw. sozialer Medien auf die Verbreitung und Betrachtung von Fotobüchern beschäftigen und nicht zuletzt die Frage wie Fotobücher die Gesellschaft insgesamt beeinflussen.

Wie es um das Fotobuch in Zeiten der aktuellen Pandemie steht, soll darüber hinaus zum zentralen Thema für die Talks werden. Wie erleben Fotograf*innen, Gestalter*innen  und das Verlagswesen die momentane Krise? Welche fotografischen Auseinandersetzungen mit der Pandemie und ihren gesellschaftlichen Folgen entstehen und werden bereits in Büchern publiziert? Ist die Ökonomie des Fotobuches noch prekärer geworden oder gibt es überraschende Erfolgsgeschichten? 

Über diese und andere Fragen wollen wir im Talk-Programm mit Fotobuch-Akteur*innen sowie einer interessierten Öffentlichkeit ins Gespräch kommen. Als Bestandsaufnahme, aber auch als Angebot, sich zu vernetzen und um vielleicht neue Ideen zum Fotobuch in Zeiten der Pandemie zu entwickeln.

Foto: Hans Aarsman, Doppelseite aus Hollandse Taferelen, Amsterdam 1989