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PhotoBookStudies als Lernort

Einen völlig neuen Zugang zum Fotobuch ermöglichen die von Markus Schaden entwickelten PhotoBookStudies. Dabei handelt es sich quasi um visuell aufbe- reitete Sekundärliteratur in Form eines rhizomatischen Geflechts. Dabei dienen große hölzerne Stellwände als Pinnwand und Tafel: Fotos, Buchseiten und an- deres Bildmaterial wird grafisch in Zusammenhang gesetzt und um schriftliche Anmerkungen ergänzt. Die PhotoBookStudies veranschau- lichen, in welchem künstlerischen, historischen und gesellschaftlichen Umfeld das vorgestellte Fotobuch entstanden ist. Des Weiteren stellen sie dar, durch welche Ereignisse, Entwicklungen und Personen der Autor in seiner Arbeit beeinflusst worden ist.

In Zusammenarbeit mit Studenten der Kölner Medienhochschule erarbeitete Markus Schaden zum Beispiel eine PhotoBookStudy zu Ed van der Elskens „Liebe in Saint- Germain des Prés“. Das Fotobuch des niederländischen Künstlers erzählt eine Liebesgeschichte in Pariser Bohèmekreisen der 50er- Jahre und ist eine der Inkunabeln des Genres. Eine Reverenz an Anders Petersen ist ein Nachbau des „Café Lehmitz“. Der schwedische Fotograf porträtierte die berühmte Hamburger Kiez-Kneipe 1978 in seinem gleichnamigen Fotobuch. Andere Studies sind Werken von Stephen Shore, Todd Hido, Susan Meiselas und Daido Moriyama gewidmet.