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#03 Oliver Sieber

Imaginary Club

„Oliver Siebers Abschluss seines Langzeitsprojekts Imaginary Club ist eine erstaunliche, 430 Seiten starke Gegenüberstellung von schwarzweißen Bildern und farbigen Porträts. Durch seine Vielfältigkeit an Stilen und Themen ist Siebers Fotobuch Teil einer für das 21. Jahrhundert spezifischen Hybrid-Ästhetik. Es ist eine zeitgemäße, fotografische Landmarke in Anlehnung an das Werk von August Sander und Daido Moriyama,“ sagt Markus Schaden.

Für sein Fotobuch „Imaginary Club“ hat Oliver Sieber vor meist monochromem Hintergrund Vertreter von Jugend- und Subkulturen dokumentiert. Seine farbigen Porträts im klassischen Brustformat zeigen Teddy Boys, Skinheads, Punks, Gothics und Rockabillys, die in Städten wie Los Angeles, New York, Tokyo, Köln, Toronto, Osaka und Schwäbisch Hall leben. Am liebsten fotografiert Oliver Sieber Menschen, denen er in seinem Alltag eher nicht begegnen würde. Er trifft sie in Clubs und Szenetreffpunkten, auf Konzerten und illegalen Partys, wo er sie anspricht und um Aufnahmen bittet. Dabei interessiert ihn den Düsseldorfer Fotografen vor allem die spezifische und außergewöhnliche Selbstdarstellung seiner Modelle. Die Kombination von Kleidung, Frisuren und Tätowierungen sowie die verwendeten Accessoires werden gleichsam wie Codes verwendet.

Den Porträts gegenüber stehen im Fotobuch schwarzweiße Ansichten von Straßen und Plätzen, an denen Oliver Sieber die Porträtierten angetroffen hat. Eine Auswahl der Bilder aus dem Fotobuch „Imaginary Club“ zeigt The_PBM als Projektion.

In einem Film-Clip für The PBM stellt Oliver Sieber sein Buch vor:

os66.de